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Der Spaß am Selbermachen

Die Wohnung ganz nach eigenem Geschmack einrichten - das macht der ganzen Familie Spaß.

Die Wohnung ganz nach eigenem Geschmack einrichten – das macht der ganzen Familie Spaß.

Malen, tapezieren, Fliesen oder Laminat verlegen – wenn es ums Renovieren geht, trauen sich die Deutschen einiges zu. Umfragen zufolge renovieren rund ein Drittel aller Deutschen selbst. Dabei steht für viele der Selbermacher nicht der Spareffekt im Vordergrund, sondern der Spaß am Heimwerken und der Stolz auf die eigene Leistung.

Selbst ist die Frau

Die Zeiten, in denen Frauen die Tapeten aussuchten oder beim Bohren den Staubsauger hielten, scheinen indes vorbei. Längst sind die Baumärkte keine reine Männer-Domäne mehr und Heimwerker-Kurse speziell für Frauen boomen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Frauen zu Bohrer, Akkuschrauber, Farbe und Pinsel greifen und anstehende Renovierungsarbeiten selbst in die Hand nehmen. Während es den männlichen Do-it-yourselfern beim Selbermachen vor allem um das Zweckmäßige geht, steht bei den Frauen der Wunsch nach einem schöneren Zuhause im Vordergrund.

Malen, streichen und lackieren

Zu den häufigsten und beliebtesten Heimwerker-Arbeiten zählt bei beiden Geschlechtern das Malen und Lackieren. Streichen lässt sich so gut wie alles: Wände, Türen, Holzverkleidungen und Heizkörper, aber auch Schränke und Kommoden. Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zusammengestellt:

– Sparen Sie nicht am Material. Gute Farben, Pinsel und Rollen sind zwar etwas teurer als die Schnäppchen aus dem Heimwerkermarkt, doch wenn Sie am Ende noch einmal nachbessern müssen, benötigen Sie viel mehr Zeit und zahlen doppelt. Um Wohngifte zu vermeiden, greifen Sie besser zu Naturfarben, die sich heutzutage genauso gut verarbeiten lassen wie herkömmliche Anstriche.

– Abblätternde Farbe und sich lösende Tapeten müssen Sie vor dem Neuanstrich auf jedem Fall entfernen.

– Auf gereinigten Flächen haftet die neue Farbe besser. Für glatte Oberflächen genügen meistens warmes Wasser und ein mildes Reinigungsmittel. Raue Flächen sollten Sie besser mit einer Bürste behandeln.

– Hochglänzende Oberflächen behandelt man dagegen mit einem feinen Schleifpapier, das ist wesentlich umweltfreundlicher und günstiger als eine Vorbehandlung mit chemischen Mitteln. Vor dem Neuanstrich achten Sie darauf, dass der Schleifstaub vollständig entfernt ist.

– Holzoberflächen müssen angeschliffen werden, um die alte Lackschicht aufzurauen, sonst hält die neue Farbe nicht. Mit einem 100-er Schleifpapier glätten Sie die Fläche, anschließend nutzen Sie ein 120-er für den Feinschliff. Nur bei Holzoberflächen, die mit Biopin Wetterschutzlasur und -Farbe gestrichen sind, reicht ein Abbürsten oder leichtes kärchern.

– Haben sich Schimmelflecken gebildet, müssen Sie diese komplett entfernen, sonst schlägt der gesundheitlich bedenkliche Beleg durch die neue Farbe wieder durch. Schimmel rückt man am besten mit einer Mischung aus drei Teilen Wasser und einem Teil gewöhnlicher Haushaltsbleiche zu Leibe.

– Wenn Sie Türrahmen, Fußleisten und Steckdosen sorgfältig abkleben und den Boden vollständig mit Folie abdecken, müssen Sie sich hinterher nicht über Farbklekse ärgern.

– Beim Streichen von Wänden und Decken beginnen Sie am besten mit dem Ausmalen der Ecken und Kanten, denn dort kommen Sie mit der Rolle nicht hin. Streichen Sie immer von oben nach unten – also zuerst die Decke und dann erst die Wände.

– Legen Sie keine Pause ein, denn wenn Sie die Arbeit an einer Fläche unterbrechen, könnten sich möglicherweise hässliche Streifen beim Weiterstreichen bilden.

– Wenn alles fertig ist, ziehen Sie das Kreppband von den geschützten Stellen ab, bevor die Farbe richtig trocken ist. Trockene Farbe neigt zum Bröckeln – das hinterlässt ausgefressene Kanten.