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Was taugt „Bio“?

MineralpigmenteEin neuer Anstrich hat immer auch Auswirkungen auf das Raumklima, weil alle Farben und Lacke einen gewissen Prozentsatz ihrer Inhaltstoffe an die Raumluft abgeben. Viele Farben, Lacke und Lasuren enthalten noch immer Lösemittel, die Aromaten-Verbindungen enthalten. Untersuchungen zufolge sind Aromaten für ernsthafte gesundheitliche Schäden verantwortlich und können Krebs auszulösen. Zudem reagieren immer mehr Menschen allergisch oder mit Unwohlsein auf Raumluftbelastungen durch Renovierungsmaterialien. Diese Symptome verschwinden oft wie von selbst, wenn man die Räume mit natürlichen Materialien gestaltet.

Besser als ihr Ruf

Doch das Gerücht, „Öko-Farben taugen nix“, hält sich hartnäckig. Noch vor 20 oder 25 Jahren hätte Dirk Schütze, staatlich geprüfter Farb- und Lacktechniker in unserem Hause, das vielleicht auch gesagt. „Viele Produkte taugten damals nur dafür, das schlechte Verbrauchergewissen zu beruhigen“, erklärt der Fachmann. „Ein einigermaßen zufriedenstellendes Ergebnis war damals nur mit einem erheblich höheren Arbeitsaufwand zu erreichen.“ Inzwischen hat sich viel getan und qualitativ hochwertige Naturfarben stehen konventionellen Qualitätsprodukten – auch im Hinblick auf den Preis – in nichts mehr nach.

Die Vorteile liegen auf der Hand

Bio- oder Naturfarben überzeugen mit einer ganzen Reihe von Vorteilen:

– Sie sind die beste Basis für ein gesundes, schadstofffreies Raumklima.
– Sie sind frei von den belastenden Aromaten in Lösemitteln und belasten die Raumluft nicht mit synthetischen Dämpfen.
– Sie sind in vielen Farbtönen erhältlich.
– Sie lassen sich genauso gut verarbeiten wie herkömmliche Qualitätsprodukte.
– Die meisten Naturfarben bieten eine ehrliche Volldeklaration, in der jeder einzelne Bestandteil aufgeführt wird.

Somit sind Biofarben nicht nur für Kinderzimmer und Wohnräume von Allergikern die erste Wahl, sondern für alle, die Wert auf ein gesundes Raumklima legen und wissen wollen, womit sie streichen.

Natürliche Rohstoffe und handwerkliches Know-how

Natürliche Rohstoffe wie Bienen- und Pflanzenwachse, Naturharze sowie pflanzlichen Öle und mineralische Pigmente ersetzen in unseren Lacken, Lasuren, Wandfarben und Wachsprodukten die gesundheitlich bedenklichen Stoffe. Moderne Produktionsprozesse haben in unserem Farbenwerk im ostfriesischen Jever zwar längst die Manufakturarbeit abgelöst, doch handwerkliches Know-how und die sorgfältige Auswahl der Naturrohstoffe bilden, neben ausgefeilter Verfahrenstechnik, noch immer die Grundlage der hier hergestellten Anstrichmittel.
Für die Verarbeitung von Naturfarben gilt „Weniger ist mehr“. Anstriche sollten in dünnen Schichten aufgebracht werden und für eine gute Lüftung sollte man sorgen. Die Lüftung ist notwendig, da die Materialen Sauerstoff benötigen um zu trocknen. Dünnere Lackschichten in einem Raum mit reichlich Sauerstoffaustausch sorgen für eine schnelle und vollständige Durchtrocknung. So ist auch der klassische Öl-Geruch schnell verflogen, der auftreten kann, wenn bei der Trocknung zu wenig Sauerstoff vorhanden ist.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Unser Unternehmen erfüllt die Qualitätsmanagementnorm ISO 9000 und die Anforderungen der ISO 14001 im Umweltbereich. Das bestätigen nicht nur regelmäßige innerbetriebliche und unabhängige externe Kontrollen, auch das Verbraucher-Magazins „Öko-Test“ hat im Laufe der vergangenen Jahrzehnte viele unserer Produkte – unter anderem Wetterschutzlasur, Wohnraumlasur, Wandfarbe, Deck- oder Fußbodenlack – immer wieder mit der Note „sehr gut“ bewertet.