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Klar Schiff: Seefest mit natürlichen Bootsölen und -lacken

Holzboote richtig pflegen - hier finden Sie Tipps.

Holzboote richtig pflegen – hier finden Sie Tipps.

Holz ist seit Jahrtausenden ein beliebter und natürlicher Werkstoff für den Bootsbau. Teak, Mahagoni, Eiche, Lärche und Fichte zählen zu den Klassikern. Allerdings werden Hölzer nirgendwo so stark beansprucht wie auf See. Während sie unter der Wasserlinie Holzschädlingen wie Holzbohrasseln oder dem Teredo-Wurm einen idealen Lebensraum bieten, ist der Überwasserbereich intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzt, die das Holz auslaugt und brüchig werden lässt. Ohne entsprechenden Schutz verliert selbst hochwertiges Holz schnell seine Schönheit und büßt mit der Zeit seine Stabilität ein.

Natürlicher Schutz für Außenhaut, Deck und Kabine

Ob man Holzteile oder Holzaufbauten an Bord nur ölt oder besser lackiert, ist auch eine Frage des Geschmacks. Auf herkömmliche Lasuren oder Holzfarben sollten Skipper aber verzichten und zu speziellen Bootsölen und -lacken greifen, die den enormen Belastung durch das maritime Klima Rechnung tragen. Aufgrund ihres hohen Holzölgehaltes sind sie zur Holzkonservierung im maritimen Einsatzspektrum hervorragend geeignet und gewähren dauerhafte Elastizität und ein ausgezeichnetes Eindring- und Haftvermögen. Bei der besonders witterungsbeständigen Spezialverkochung mit viel Lein- und Holzöl folgen wir einer traditionellen skandinavischen Holzbehandlungsmethode. Dadurch wird unser hochglänzendes Bootsöl extrem seewasserbeständig, bleibt dauerhaft flexibel und ist besonders zur schichtbildenden Behandlung von Bootsrümpfen, Kajütaufbauten und Masten geeignet. Zur Holzversiegelung im Innen- und Außenbereich empfehlen wir unseren traditionellen Holzöl-Lack, der einen exzellenten Verlauf und dauerhafte Elastizität bietet. Er ist extrem wetterfest, seewasserbeständig und abriebfest. Beide Produkte besitzen ein gutes Eindring- und Haftvermögen und bleiben bei sachgemäßer Anwendung über viele Jahre hinweg beständig gegen die UV-Strahlung des Sonnenlichtes.

Genaue Prüfung vor dem neuen Anstrich

Doch bevor es an den neuen Anstrich geht, müssen Sie das Holz auf Nassfäule, Holzbohrasseln oder Teredo-Wurm-Befall sowie auf erste Anzeichen der Reaktion mit Metallen, Rissbildung oder Durchbiegen überprüfen. Da solche Schäden die Wasserundurchlässigkeit beeinträchtigen können, sollten Sie beschädigte Holzteile vor dem Neuanstrich reparieren oder austauschen.

Verarbeitung nur bei schönem Wetter

Bootsöl und Bootslack sollten Sie nur bei Temperaturen über acht Grad Celsius und nicht unter direkter Sonneneinstrahlung verarbeiten. Der Untergrund muss trocken, staub- und fettfrei sein. Aus dem Holz austretendes Harz entfernen Sie am besten mit Verdünnung. Für den Grundanstrich wird das Holz mit Bootsöl durch Streichen oder Spritzen vorbehandelt, bis der Untergrund gesättigt ist. Bei schlecht saugfähigem Holz können Sie fünf bis zehn Prozent Verdünnung zusetzen. Auf zu imprägnierenden Holzdecks müssen Sie das überschüssige Öl nach circa 20 Minuten mit einem Lappen verreiben. Ein Schlussanstrich ist nur für schichtbildende Anstriche von Rümpfen oder Masten erforderlich. Dazu tragen Sie Bootsöl zwei- bis dreimal oder Bootslack zur Versiegelung mindestens in drei Schichten auf. Für Renovierungsanstriche müssen alte abplatzende Anstriche komplett entfernt werden. Anschließend behandeln Sie den Untergrund wie bei einem Neuanstrich.

Tipp: Wer ein Teakdeck besitzt, weiß, dass die Optik enorm durch eingetretenen Schmutz, Öle und Witterungseinflüsse leiden kann. Vor allem unbehandelte oder geölte Teakdecks, Aufbauten und Deckchairs neigen mit der Zeit dazu, grau und unansehnlich zu werden. Mit einem Teak-Aufheller, der Wirkstoffe aus Citrusfrüchten, Kokosfettsäure und naturidentischer Oxalsäure enthält, können Sie den Vergrauungseffekt zuverlässig beseitigen und das Holz gleichzeitig reinigen, ohne dass die Dichtungsmassen angegriffen werden.

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