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Alles klar für den neuen Anstrich: Richtig schleifen – das sollten Sie wissen

Hier finden Sie Tipps zum richtigen Schleifen. Foto: thx

Hier finden Sie Tipps zum richtigen Schleifen. Foto: thx

Gartenmöbel, Fußböden, die Arbeitsplatte in der Küche: Mit einem neuen Anstrich erzielen Sie im Handumdrehen glänzende Ergebnisse. Machen Sie Ihr Zuhause noch schöner und wohnlicher. Alles, was Sie dazu benötigen, sind die richtigen Naturmaterialien, etwas Zeit und die passende Vorbereitung. Denn mit der richtigen Vorbehandlung der zu streichenden Oberflächen schaffen Sie die Voraussetzung für einen neuen Anstrich, der Ihnen und Ihrer Familie dauerhaft gefällt. Wir erklären Ihnen, worauf es dabei ankommt.

Das A und O: Die richtige Vorbehandlung

Erfahrene Heimwerker wissen es: Vor der Oberflächenbehandlung mit Ölen, Lasuren oder Lacken auf Holz kommt einer gründlichen Vorarbeit große Bedeutung zu. Das fängt mit dem Säubern an und hört mit dem Schleifen längst nicht auf. Wichtig dabei: Der Schliff oder die Schleifrichtung erfolgt immer mit dem Verlauf der Holzmaserung. Niemals quer schleifen, denn diese Schleifspuren bekommen Sie anschließend nur noch durch ein intensivstes Schleifen wieder aus den Oberflächen entfernt.

Von grob bis fein schleifen

Ein Tipp für Sie: Bei recht groben Holzoberflächen können Sie mit einem Schleifklotz sehr gute Resultate erzielen, denn hiermit werden Unebenheiten schnell und wirksam egalisiert – das Ergebnis des Schleifens ist eine ebene Oberfläche, die Sie anschließend ganz nach Ihren Ideen neu lackieren können. Anders beim Feinschleifen: Ab einer 180er Körnung benötigen Sie keinen Schleifklotz. Schleifen Sie immer von grob bis fein, denn das feine Schleifmittel beseitigt die Schleifspuren des größberen Mittels. Eine mögliche Schleiffolge ist: 40 – 60 – 80 – 120 – 180 – 240 – 320 – 400. Ist das Holz gehobelt, beginnen Sie mit Körnung 120, danach mit Körnung 180 und zum Schluss schleifen Sie mit Körnung 240 fein.

Welcher Schliff für welche Holzart?

Einige Holzarten wie Kiefernhölzer sind sehr faserig und es können sich Holzfasern aufrichten. Darauf sollten Sie achten und die Fasern vor dem Schliff mit 180er leicht wässern oder anfeuchten. Auf diese Weise lassen sich die Fasern besser entfernen und die Oberfläche wird noch glatter. Bei Harthölzern wie etwa Buche oder Eiche genügt der Schliff meist ab Körnung 120. Noch ein Tipp für Sie: Für das letzte Finish bei allen Hölzern und auch für den Zwischenschliff kann mit 240er / 320er feinstgeschliffen werden.

Das passende Schleifmittel wählen

Neben dem richtigen Schliff kommt es natürlich vor allem auf die Wahl des geeigneten Schleifmittels an. Ihnen steht dabei eine große Auswahl zur Verfügung: Schleifpapier, Schleifschwamm, Schleifvlies oder ein Schleifpad. Hier die wichtigsten Eigenschaften und Unterschiede auf einen Blick:

  • Schleifpapier ist das gängigste Schleifmittel und wird für viele Einsatzbereiche verwendet, ob Flächen, Verzierungen und vieles mehr, es ist universell einsetzbar.
  • Ein Schleifschwamm wird für meist kleine Flächen verwendet und eignet sich beispielsweise sehr gut für profilierte Hölzer.
  • Schleifvliese sind sehr praktisch für den Feinschliff, bei der Bearbeitung von Flächen ebenso wie für Profile.
  • Ein Schleifpad ist am besten für großflächige Schleifarbeiten mit Maschinen einsetzbar.